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The Changineer

am 23 September 2010 hatte auf einer Roadshow der Firma Dell für Anwender im Mittelstand in München ein Vortrag stattgefunden [1], der wie folgt angekündigt worden war:

Prof. Dr. Eckhart Minx, Zukunftsforscher: “Die Zukunft in Unternehmen, das Unternehmen der Zukunft.“

Laut Minx sind für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens 1. das „Denken auf Vorrat“, 2. die richtige Wahrnehmung der Veränderungen der Umwelt und Gesellschaft sowie 3. das Wissen die maßgebenden Faktoren. Wie wichtig die Einschätzung der Zukunft ist, beweist Minx anhand bisheriger Technologieentwicklungen, die zeigen, dass „Utopien vom Vormittag die Realität vom Nachmittag sind“. Um in der Zukunft bestehen zu können, muss laut Minx immer wieder Wandel möglich gemacht, und dieser organisiert werden.


Da zu diesem Zeitpunkt ein eigenes Projekt auf der PHOTOKINA 2010 zur Ausführung gebracht wurde, war eine Anwesenheit an dieser Veranstaltung nicht möglich.


Der Hinweis auf diesen Vortrag kam von einer der Firmen, mit der seit langem eine professionelle Partnerschft gepflegt wird. In einer Mail mit dem Hinweis auf diese Veranstaltung heisst es weitergehend:

So, da haben wir das Programm:

- Denken auf Vorrat

- richtige Wahrnehmung der Veränderungen

- Wissen der maßgebenden Faktoren

Und: Der Wandel muss organisiert werden.

Das ist aber kein Programm, es stellt eher die Fragen:
- wie begrenze ich das Vorratsdenken auf zielführendes und wesentliches
- was ist falsche Wahrnehmung der Veränderungen
- wonach bewerte ich maßgebende Faktoren, wo sind diese zuvor aufgestellt
[...]

Es scheint, nicht nur Eckhart Minx wird gebraucht (und möchte dies ummünzen), diese annähernden Selbstverständlichkeiten der zuerstgenannten Kriterien für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in relevante Bereiche zu überführen, mit denen man arbeiten kann. [...]

Da braucht es den Changineer!


Dieser Begriff des "Changineers" ist zuletzt im Verlauf des durch die Vulkan-Asche-Wolken ungewollt verlängerten - USA-Aufenthalt im Jahr 2010 so nachhaltig von dort lebenden Kollegen und Freunden geprägt und auf die eigene Arbeit bezogen worden, dass dieser Begriff verstärkt als Personality-Brand eingesetzt werden wird.

[1] Die Anfrage an die Pressselle hat zwar auf Seiten der Firma ein reges Bemühen in Gang gestzt, eine zitierfähige Kopie oder Aufzeichnung des Vortrages liegt aber bislang noch nicht vor.